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Oliver Henke
Auf einer Hochzeit gibt es drei Phasen, in denen die Gäste warten: den Sektempfang, die Fotosession des Brautpaars und die Pausen zwischen den Gängen. Genau dort arbeitet ein Zauberer für die Hochzeit.
Oliver Henke geht von Gruppe zu Gruppe und zeigt Close-up-Magie, die in den Händen Ihrer Gäste passiert — ohne Bühne, ohne Technik, ohne Ansage. Als Hochzeitszauberer seit über 1.500 Auftritten im Einsatz, bundesweit und auf Wunsch auf Englisch.
Was es ist
Kein Programmpunkt, den jemand ansagen muss. Ein Hochzeitszauberer arbeitet in den Lücken, die jede Hochzeit ohnehin hat.
Der Unterschied
Oliver Henke geht von Gruppe zu Gruppe, stellt sich dazu und zeigt etwas, das einen halben Meter vor den Augen der Gäste passiert. Die Karte liegt in der Hand der Trauzeugin, die Münze verschwindet zwischen den Fingern des Onkels, der Ehering löst sich von der eigenen Kette. Dann geht er weiter.
Das ist der praktische Unterschied zu jedem anderen Programmpunkt: Der Ablauf Ihres Tages bleibt unangetastet. Verzögert sich das Essen, verschiebt sich nichts. Dauert die Fotosession länger, ist das plötzlich kein Problem mehr, sondern die beste Zeit des Nachmittags.
Der zweite Grund, aus dem Brautpaare einen Zauberer für Hochzeiten suchen, ist gesellschaftlicher Natur. Auf kaum einer Feier treffen so viele Menschen aufeinander, die sich nicht kennen: zwei Familien, zwei Freundeskreise, Kollegen. Nach einem Kunststück reden Leute miteinander, die sich vorher nur zugenickt haben — über das, was sie gerade gesehen haben. Das wirkt zuverlässiger als jede Sitzordnung.
Auf einen Blick
Neun Angaben, nach denen Brautpaare am häufigsten fragen. Damit lässt sich in zwei Minuten einschätzen, ob das zu Ihrem Tag passt.
| Angabe | Für Ihre Hochzeit |
|---|---|
| Formate | Close-up-Magie zwischen den Gästen, Bühnenshow mit Mentalmagie — oder beides an einem Tag. Ein Zauberer für die Hochzeit richtet sich nach Ihrem Ablauf, nicht umgekehrt |
| Dauer | Zwei bis drei Stunden, aufgeteilt in Blöcke von etwa 45 Minuten |
| Wie viele Gäste | In zwei bis drei Stunden erfahrungsgemäß 80 bis 150 Gäste, in kleinen Runden nacheinander |
| Was vor Ort nötig ist | Nichts. Kein Strom, kein Mikrofon, keine Bühne, kein eigener Tisch |
| Beste Zeitpunkte | Sektempfang, die Fotosession des Brautpaars, die Pausen zwischen den Gängen |
| Auch draußen | Ja. Im Garten, im Innenhof, an der langen Tafel — Sichtweite genügt |
| Kinder unter den Gästen | Kein eigenes Kinderprogramm, aber Kunststücke, bei denen Kinder mitmachen dürfen |
| Sprachen | Deutsch und Englisch, bei internationalen Gästelisten im Wechsel |
| Antwort auf Ihre Anfrage | In der Regel innerhalb von 24 Stunden, mit einem Vorschlag für Ihren Ablauf |
Der richtige Zeitpunkt
Die häufigsten Fehlgriffe entstehen nicht bei der Wahl des Künstlers, sondern beim Zeitpunkt. Diese drei Phasen gibt es auf fast jeder Hochzeit.
Drei Phasen
Zwei Familien stehen mit einem Glas in der Hand im selben Raum und sortieren sich in Grüppchen. Genau hier wirkt Close-up-Magie am zuverlässigsten: Sie überbrückt die Wartezeit auf das Brautpaar und löst die Grüppchenbildung auf, bevor sie sich für den Rest des Abends verfestigt.
Das Brautpaar ist beim Fotografen, die Gäste stehen im Garten und warten. Das ist die Phase, an der die Stimmung am ehesten abflacht — und der Grund, aus dem die meisten Brautpaare überhaupt nach einem Zauberer für die Hochzeit suchen. Der Nachmittag trägt sich hier von selbst, ohne dass jemand moderieren muss.
Zwischen Vorspeise und Hauptgang liegen zwanzig bis dreißig Minuten Leerlauf. Ein Zauberkünstler geht in dieser Zeit von Tisch zu Tisch, ohne dass die Küche warten muss und ohne dass jemand ein Mikrofon in die Hand nimmt.
Honorar
Eine Pauschalliste würde in die Irre führen. Was den Preis bestimmt, lässt sich aber offen sagen.
Fünf Dinge machen den Unterschied: die Dauer — eine Stunde beim Empfang liegt deutlich unter einem ganzen Nachmittag; die Gästezahl, weil 150 Gäste mehr Durchgänge brauchen als 40; das Format, also ob es bei Close-up bleibt oder ein Bühnenteil dazukommt; der Ort samt Anfahrt und gegebenenfalls Übernachtung; und das Datum — ein Samstag im Juni ist etwas anderes als ein Freitag im März.
Sie bekommen ein schriftliches Angebot auf Ihren tatsächlichen Ablauf, in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Anfahrt und Übernachtung stehen darin ausgewiesen, bevor Sie zusagen. Nachträgliche Posten gibt es nicht.
Ein Punkt, der viele überrascht: Es gibt keinen Aufbau. Ein Magier für die Hochzeit — oder ein Zauberkünstler, wie es andernorts heißt — kommt, es geht los, und danach steht Ihr Raum wieder so da wie vorher. Keine Technik, kein Bühnenbild, keine Umbaupause im Ablauf.
Vorab geklärt
Am zuverlässigsten in den drei Phasen, die ohnehin Wartezeit enthalten: beim Sektempfang, während der Fotosession des Brautpaars und in den Pausen zwischen den Gängen. Der genaue Ablauf wird vorher abgestimmt — Sie müssen am Tag selbst nichts ansagen und nichts koordinieren.
Das hängt an Dauer, Gästezahl, Format, Ort und Datum. Eine Stunde beim Empfang liegt deutlich unter einem Nachmittag mit Close-up und anschließendem Showteil. Eine Pauschalliste würde in die Irre führen — Sie bekommen ein schriftliches Angebot auf Ihren tatsächlichen Ablauf, meist innerhalb von 24 Stunden, Anfahrt inklusive.
Nein. Für die Close-up-Magie braucht es weder Strom noch Mikrofon, weder Bühne noch einen eigenen Tisch. Ein Platz, an dem Jacke und Tasche liegen können, genügt. Erst wenn zusätzlich ein Bühnenteil gewünscht ist, kommen ein Funkmikrofon und eine kleine freie Fläche dazu.
Ja. Close-up-Magie braucht keine Bühne und keinen abgedunkelten Raum, sondern Sichtweite. Sie funktioniert im Garten, im Innenhof und an der langen Tafel unter freiem Himmel genauso wie im Saal. Bei starkem Wind wird das Repertoire angepasst — das merken Ihre Gäste nicht.
Auf Wunsch ja, und es lohnt sich: Ein Kunststück, das mit den Eheringen oder dem Hochzeitsdatum arbeitet, bleibt anders in Erinnerung als eines von der Stange. Wenn Sie das möchten, wird es vorher besprochen — überrumpelt wird auf der eigenen Hochzeit niemand.
In zwei bis drei Stunden erfahrungsgemäß 80 bis 150 Gäste, in kleinen Runden nacheinander. Bei größeren Hochzeiten wird entweder die Zeit ausgedehnt oder gezielt auf die Bereiche gesetzt, in denen sich die Gäste sammeln — Empfang, Bar, Terrasse.
Ein eigenes Kinderprogramm gehört nicht zum Repertoire. Kinder sind aber regelmäßig die dankbarsten Zuschauer, und viele Kunststücke funktionieren genau dann am besten, wenn ein Kind selbst mischt oder eine Karte hält. Für eine Hochzeit mit gemischtem Publikum ist das in aller Regel genug.
Ja. Bei internationalen Gästelisten führt er auf Englisch durch den Nachmittag, bei gemischten Tischen auch im Wechsel. Die Kunststücke selbst kommen weitgehend ohne Sprache aus.
Ja, bundesweit — dazu Österreich, die Schweiz und Mallorca. Oliver Henke arbeitet von Essen aus. Bei weiter entfernten Terminen reist er am Vortag an, damit ein verspäteter Zug oder Flug nie zum Problem des Brautpaars wird. Anreise und Übernachtung stehen im Angebot.
Für Samstage in der Hauptsaison von Mai bis September gern ein Jahr im Voraus. Kurzfristige Anfragen lohnen sich trotzdem — es bleibt öfter etwas frei, als man denkt. Eine Anfrage kostet nichts und bindet Sie zu nichts.
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Close-up-Magie an den Tischen — das Format, das auf einer Hochzeit am häufigsten gebucht wird.
Zur Tischzauberei30 bis 50 Minuten Zauberkunst und Mentalmagie als gemeinsamer Programmpunkt, wenn alle sitzen.
Zur BühnenshowFirmenevent, private Feier oder Hochzeit. Der Unterschied liegt weniger in der Show als im Zeitpunkt.
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